Neurofeedback Einführung - ADHS - Schlafstörungen - Mindfield Biosystems Ltd.

Registrieren

*

*

*

*

*

*

Neurofeedback Einführung

Was ist Neurofeedback?

Neurofeedback ist eine weltweit eingesetzte, wissenschaftlich fundierte Methode zur Messung und Verbesserung der Gehirnaktivität. Sie basiert auf neusten Erkenntnissen der Gehirnforschung. Bestimmte Verhaltensmuster lassen sich immer auf dieselben Gehirnwellenmuster zurückführen, laut jener Erkenntnisse.

Die Hirnaktivität kann durch Messgeräte sichtbar gemacht werden. Im Normalfall ist sie über unsere Sinne nicht wahrnehmbar.

Das computergestützte Neurofeedback trainiert verschiedene Leistungen des menschlichen Gehirns auf der Basis der im EEG (Elektroenzephalogramm) messbaren Hirnaktivität. Diese wird erst in verschiedene Frequenzanteile zerlegt. Anhand der Zusammensetzung dieser, wird in bestimmte Bewusstseinszustände und Hirnwellenmuster unterteilt. Das Trainning ist dann die Verbesserung der Selbstregulation durch das Feedback. 

 

Wozu wird Neurofeedback eingesetzt?

Ziel ist es durch eine Optimierung der Hirnströme, die Wahrnehmung, das Denken, die Aufmerksamkeit, das Verhalten und das Wohlbefinden nachhaltig positiv zu beeinflussen. Auch spezifische Zustände wie Entspannung oder Schlaf können so trainiert werden. Konzentrations- und Gedächtnistraining gehören ebenfalls dazu.

Neurofeedback

Wie funktioniert Neurofeedback?

Bei einer Sitzung werden am Kopf des Probanden drei bis fünf Elektroden befestigt. Diese messen die Hirnströme. Auf dem Monitor eines Computers können diese Messungen sichtbar gemacht werden. Immer häufiger kommt es auch zur Verwendung von Laptops, Tablets und Smartphones. Der Proband sieht außerdem verschiedene Animationen, die ihm positive Veränderungen seiner Hirnaktivität sofort direkt sichtbar oder auch hörbar zurückmelden (Feedback).

Der Proband lernt durch diese Erfolgsmeldungen, die verbesserte Hirnaktivität immer schneller und anhaltender zu erreichen. Dem Gehirn werden dabei keinerlei elektrische Impulse zugeführt. Es wird ausschließlich die augenblickliche Hirnaktivität gemessen und zurückgemeldet.

Neurofeedback beinhaltet im Kern Elemente der operanten und klassischen Konditionierung.

ueber neurofeedback 2

Wie lange dauert eine Sitzung?

Die Sitzungen dauern mit allen Vorbereitungen ca. 60 Minuten. Dies ist jedoch auch vom Anwendungsfall abhängig.

 

Wie viele Sitzungen sind notwendig?

Im Regelfall ist von 20-40 Sitzungen auszugehen. Die Vorgabe für eine Beendigung des Trainings ist eine messbare Verbesserung der elektrischen Hirnaktivität, verbunden mit Verbesserungen der zugrundeliegenden Problematik.

 

Sind die Sitzungen schmerzhaft oder unangenehm?

Ebenso wie bei Blutdruckmessungen oder EKG spürt man keinen Schmerz. Ob etwas unangenehm ist, ist eine sehr persönliche Empfindung. Die überwiegende Mehrheit der Anwender empfindet Neurofeedback nicht als unangenehm. Die Elektroden zur Messung sitzen komfortabel. Auf Klebe-Elektroden wird nahezu immer verzichtet.

 

Wie lange hält die Wirkung eines Neurofeedbacktrainings an?

Neurofeedback gleich einem längerfristigen Lernprozess, ähnlich dem Prozess schwimmen oder Fahrrad fahren zu lernen. Das Gehirn verändert seine Aktivitätsmuster nachhaltig. Studien konnten die Effekte in umfangreichen Untersuchungen auch deutlich noch nach 6 Monaten zeigen.

(z.B.: AD(H)S und Neurofeedback, Dissertation: Ulrike Leins, Tübingen, 2004)

 

Ab welchem Alter ist Neurofeedback möglich?

Eine strikte Altersgrenze wird nicht gezogen. Gängig ist zurzeit der Schuleintritt als Mindestalter. Individuell können es auch jüngere Kinder versuchen. Ein Höchstalter gibt es nicht, gerade ältere Menschen mit nachlassenden geistigen Fähigkeiten können von Neurofeedback profitieren.

 

Macht es Sinn, noch als Erwachsener ein Neurofeedback-Training zu beginnen?

Besonders im Erwachsenenalter kann es sinnvoll sein, seine Konzentrationsleistung zu verbessern. Es gibt Untersuchungen, die eine Verbesserung der Lern- und Merkfähigkeit bei Neurofeedback gezeigt haben.

(z.B.: Angelakis et al., 2007, Gruzelier et al., 2006)

 

Weiterlesen > Möglichkeiten mit Neurofeedback
OBEN