Möglichkeiten mit Neurofeedback | Neurofeedback

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Möglichkeiten mit Neurofeedback

Nichtklinische Anwendungen

Für den gesunden Anwender bietet Neurofeedback ein großes Potential an Möglichkeiten, seine kognitiven Fähigkeiten zu verbessern.

Dabei sind jedoch nicht nur Spitzensportler oder Menschen angesprochen, die beruflich bedingt eine hohe geistige Leistungsfähigkeit erbringen müssen, sondern auch alle anderen Menschen vom Kindesalter bis ins Greisenalter.

Jeder kann durch Neurofeedbacktraining seine Konzentrationsfähigkeit zum Teil drastisch steigern, auch Lern- und Merkfähigkeit werden verbessert. Stress kann wirksam und langanhaltend abgebaut werden.

Anwendungsbereiche zur Verbesserung kognitiver Fähigkeiten sind unter anderem:

  • Steigerung der Entspannungsfähigkeit
  • Erhöhung der Stresstoleranz
  • Training von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Meditation
  • Kontrolle von Entspannungstechniken
  • Erhöhung der Aufnahmefähigkeit

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Alle Bilder von oben links bis unten rechts:
Daniel Gilbey © www.fotolia.com; © www.ingimage.com;
© www.ingimage.com;
Pascaline Lopez © www.fotolia.com

Erst vor kurzem ist eine aktuelle Studie erschienen, die Neurofeedback insbesondere älteren Menschen empfiehlt um die gewohnte geistige Fitness zu erhalten. Die Ergebnisse dieser Studie sind vielversprechend.Auch Musikern und Künstlern sei Neurofeedback ans Herz gelegt, auch hier existieren bereits viele interessante Studien über erfolgreiche Versuche.

 


Klinische Anwendungen

Neurofeedback wird mittlerweile in vielen Bereichen angewandt und kontinuierlich kommen neue Anwendungsmöglichkeiten hinzu.

AD(H)S ist der am besten untersuchte Anwendungsbereich von Neurofeedback und es wurden bereits große Erfolge verzeichnet.

In folgenden Bereichen wird u.a. Neurofeedback unterstützend eingesetzt:

  • Aufmerksamkeitsdefizit- / Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
  • Epilepsie
  • Tinnitus
  • Autismus
  • Schlaganfall
  • Suchtkrankheiten (z.B. Alkoholismus)
  • Tic-Störungen, Tourette-Syndrom
  • Angststörungen
  • Depression
  • Migräne
  • Stimmungsschwankungen
  • Schlafstörungen

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Alle Bilder von oben links bis unten rechts:
Eduard Härkönen © www.fotolia.com; designritter © www.photocase.com;
© www.ingimage.com; madochab © www.photocase.com;
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Jonas Glaubitz © www.fotolia.com


Hilft Neurofeedback Schlafstörungen zu beseitigen?

Der normale Schlafrhythmus ist durch sogenannte REM-Phasen (rapid eye movement) und Tiefschlafphasen gekennzeichnet, die sich etwa alle 90 Minuten wiederholen. Das bedeutet, dass wir uns während des Schlafs alle 90 Minuten im REM-Zustand befinden, der für die Konsolidierung von Gedächtnisinhalten und von neu erlernten und trainierten multisensorischen Bewegungsmustern (Slacklining, Parachuting, Einrad fahren, etc.) wichtig ist. Während der REM-Phase entstehen unzählige Verknüpfungen (Synapsen) zwischen den Fortsätzen verschiedener Nerven. Es entstehen so neue neuronale Netzwerke.

Für die Einschlaf- und für die Leichtschlafphase ist ein sogenannter sensomotorischer Rhythmus im Frequenzbereich 12 bis 15 Hertz typisch. In einer wissenschaftlichen Studie, die in 2014 an der Universität Salzburg durchgeführt wurde, konnte gezeigt werden, dass die Probanden, die unter Einschlafstörungen litten, nach mehreren Trainingseinheiten in der Lage waren, durch mentale Entspannung das notwendige EEG-Frequenzband von 12 bis 15 Hertz willentlich zu erzeugen. Dadurch wurde nicht nur die Einschlafphase erleichtert, sondern auch etwaige Lerninhalte wurden besser verarbeitet und konsolidiert.

Die wesentlichen Vorteile dieses Trainings zur verbesserten Schlafhygiene gegenüber Schlafmitteln besteht darin, dass es keinen Gewöhnungs- und keinen Abhängigkeitseffekt geben kann und dass Erlebnisse und Lerninhalte besser verarbeitet und konsolidiert werden.

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